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Die (Ab-) Zockerei geht weiter

Einstein sagte schon: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Leider scheint das auch und im Besonderen für so manchen Broker an der Börse zu gelten. Denn dort geht nach der noch lange nicht überstandenen Finanzkrise 2008 die Zockerei munter weiter. Und das mit Steuergeldern, die eigentlich zur Kreditfinanzierung von Unternehmen dienen sollten.


Wenn man dann noch in den Medien auf die Frage nach der letzten Finanzkrise zu hören bekommt: „Welche Finanzkrise?“ oder „Stell dir vor, es ist Finanzkrise und keiner geht hin!“ und dabei die süffisant grinsenden Gesichter sieht, fällt einem nichts mehr dazu ein. Das Problem ist ganz einfach, dass diese Personen keine Moral und kein Verantwortungsbewusstsein besitzen. Es ist ja schließlich nicht ihr eigenes Geld, mit dem waghalsig spekuliert wird. Und falls etwas schiefgeht ? Naja, was soll’s. Der Staat zahlt dann ja die Zeche.

Manchmal habe ich den Eindruck, diese Herrschaften sind so dumm und haben folgenden beiden Beispielen zur Lösung eines Finanzproblems tatsächlich geglaubt. Viel Spaß beim Lesen und seien Sie nicht auch so dumm um darauf reinzufallen!

In einer kleinen Stadt irgendwo auf der Welt haben die Einwohner Schulden und leben auf Kredit. Das kommt vor und ist nichts Besonderes.

Eines Tages kommt ein Fremder in die Stadt, geht in ein Hotel, möchte ein Zimmer vorbestellen, legt 500 Euro auf den Tisch und geht sich das Zimmer ansehen.

Der Hotelchef nimmt das Geld und rennt zum Metzger, um seine Schulden zu begleichen. Dieser nimmt die 500 Euro, fährt zum Schweinezüchter und reguliert bei diesem seine Schulden.

Der Schweinezüchter nimmt das Geld, geht zum Futterlieferanten und bezahlt diesem seine noch ausstehende Rechnung.

Dieser wiederum bringt das Geld zu der Prostituierten, bei der er laufend auf
Kredit war. Die Prostituierte nimmt die 500 Euro geht zum Hotelchef und bezahlt ihre Schulden für das Stundenzimmer.

Genau in diesem Moment kommt der Fremde zurück, sagt, das Zimmer gefalle ihm nicht, nimmt seine 500 Euro zurück und verlässt die Stadt.

Niemand hat etwas verdient, aber die ganze Stadt hat keine Schulden
mehr und schaut plötzlich wieder völlig optimistisch in die Zukunft!

Toll, oder? Und hier noch eine zweite Geschichte:

Ein Mann muss bei der Post eine Rechnung von 450 Euro bezahlen.
Er hat jedoch kein Geld und leiht sich von zwei Freunden je 250 Euro.
Das sind nach Adam Riese 500 Euro.

Nun geht er zur Post und zahlt die 450 Euro. Es beiben ihm noch 50 Euro Rest.

Er geht nach Hause, lässt von den 50 Euro 30 Euro dort und zahlt von den restlichen 20 Euro seinen beiden Freunden je 10 Euro zurück.

Er schuldet jedem also nur noch 240 Euro. Das sind zusammen 480 Euro.
Als er dazu noch die zu Hause verbliebenen 30 Euro addiert, kommt er auf 510 Euro und freut sich, dass er 10 Euro Gewinn gemacht hat.

So einen Freund wünscht man sich!

In diesem Sinne:
Passen Sie auf sich und Ihr Geld auf!

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